Deutsches Essen

Allgemein

Spätzle sind im süddeutschen Raum eine berühmte Beilage, es gibt sie in Zustand von Linsen mit Spätzle oder Käsespätzle allerdings sehr wohl auch als vollwertiges Hauptgericht. Spätzle sind Eiernudeln sowie haben vor allem in Schwaben sowohl Österreich eine lange Tradition. Dort rümpft man auch die Nase über industriell hergestellte Spätzle, die mit dem Original kaum mithalten können. In Baden-Württemberg wird meist die längere Version produziert, die durch mehr Eier sogar eine gelblichere Farbe wie die Knöpfle haben, die man eher im Allgäu ebenso wie in Österreich wiederfindet. Spätzle werden entweder direkt vom Brett in kochendes Wasser geschabt,über eine Spätzlepresse gedrückt beziehungsweise über einen sogenannten Spätzlehobel gerieben. Die Form ist eher unregelmäßig, woran man die Handfertigung gut erkennen kann. Die beliebten Käsespätzle werden direkt nach dem Essen zubereiten mit gedünsteten Zwiebeln und herzhaftem Reibekäse, zum Beispiel Emmentaler oder Bergkäse in einer Form geschichtet., Der rheinische Sauerbraten ist ein bekanntes Hausmannsgericht im Rheinland und auf vielen Speisekarten zu finden. Traditionell wurde er aus Pferdefleisch produziert, angesichts der mangelnden Verfügbarkeit wie auch geschmacklichen Veränderungen wird momentan meist Rindfleisch benutzt. Traditionsbewusste Gastronomen machen ihn aber sogar gegenwärtig bislang aus Pferdefleisch. Das Besondere am rheinischen Sauerbraten ist die lange Marinierzeit, wodurch die säuerliche Marinade richtig tief ins Fleisch einziehen kann. Die dazu gereichte Soße aus dem Bratenfonds wird als Gegensatz hierzu mit süßen Zutaten wie Lebkuchen oder Rosinen verfeinert. Die populärste Beilage sind Kartoffelknödel, es werden allerdings auch Nudeln oder Salzkartoffeln dazu gereicht., Die deutsche Kochkunst gibt es eigentlich nicht, sie setzt sich viel vielmehr aus örtlichen Spezialitäten zusammen, die nicht ausgerechnet von allen Deutschen gekannt ebenso wie auch geschätzt wird. Indem im Norden z. B. viel Kohl gegessen wird, lässt man sich in Süddeutschland lieber das weltbekannte Sauerkohl schmecken. Sogar,Ebenfalls Klöße findet man im Norden kaum, obwohl sie in Süd-, Ost- sowie Mitteldeutschland in viele Formen weitläufig gängig sind. Indem sich in Ostdeutschland, natürlicherweise auch bedingt durch die Deutsche Demokratische Republik-Zeit, zahlreiche Einflüsse aus slawischen Ländern wie Polen wie auch Russland niederschlagen wie auch Gerichte wie Soljanka recht normal sind, kommen im Süden eher Einflüsse aus Österreich wie auch der Schweiz. Käsespätzle wäre ein Vorzeigebeispiel für ein überregionales Gericht aus Süddeutschland. Die Kochkunst in Westdeutschland, in erster Linie dem Rheinland sowie dem Saarland ist ebenso wie über die Nahe Umgebung zu Frankreich als sogar die dortigen Weinanbaugebiete geprägt., In Berlin sowohl im ganzen Mittel- und Ostdeutschland ist der Kassler ein beliebtes Essen. Er kann aus diversen Fleischstücken aus dem Schwein, entweder Nacken, Rücken oder Keule, hergestellt werden, wird zu einem späteren Zeitpunkt geräuchert ebenso wie leicht gepökelt. Hiermit verkürzt sich die spätere Garzeit spürbar. Kassler kann warm beziehungsweise kalt verzehrt werden, am begehrtesten ist die Version mit Sauerkraut oder Kartoffeln, in Berlin hat Kassler mit Erbsenpüree eine lange Tradition. Hier soll die Zubereitungsart des Kasslers sogar erfunden worden sein. Das Kassler Fleisch kann sogar als nahrhafte Einlage für Eintöpfe oder Suppen dienen. Mittlerweile ist der Kassler in seinen unterschiedlichen Zubereitungsarten in ganz Deutschland und auch in Österreich angesehen., Die traditionelle deutsche Küche ist geprägt von saisonalen Gerichten, die durch der Verfügbarkeit der Zutaten das Essen zubereiten beeinflussten. Zumal es in Deutschland in der kalten Jahreszeit ziemlich kühlwerden kann, stehen, andersartig als bspw. in den südlichen Staaten rund ums Mittelmeer, eher nahrhafte Gerichte auf der Speisekarte. In erster Linie in Süd- sowie Mitteldeutschland findet man jede Menge Braten und Schmorgerichte, die als traditionell deutsch gelten. Im Ausland verbindet man die bayerische Kochkunst,vor allem naturgemäß Sauerkohl sowie Bratwürste, stellvertretend mit der deutschen Kochkunst. Im Norden Deutschlands sowohl vor allem in Küstennähe wird dagegen sehr viel Fischspeisen gegessen, zumeist in Zusammensetzung mit unterschiedlichenKartoffelbeilagen. Heute ist die deutsche Küche über Zuwanderer sowohl den Effekt ausländischer Gaststätte noch vielseitiger geworden, Traditionen wie der typisch deutsche Biergarten sind allerdings nichtsdestowenigertrotz lebendiger denn je!, Die süddeutsche Küche setzt sich in erster Linie zusammen aus der bayerischen sowie der baden-württembergischen Küche, teilweise tut man sogar noch die hessische Küche dazu. Einflüsse stammen sowohl aus Frankreich, der Voralpenregion sowohl Böhmen. Die Zerlegung alleinig nach Bundesland ist aber nicht anständig, da die einzelnen Regionen z. T. stark abweichende Traditionsgerichte haben. In Bayern finden sich die typisch bayerische Kochkunst mit deftigen Wurst- wie auch Fleischgerichten, die fränkische Kochkunst mit Braten sowie Knödeln und die schwäbische Küche mit Knöpfle statt Spätzle, die sich im Allgäu wiederfindet. In Baden-Württemberg wird gleichermaßenunter der badischen sowie der schwäbischen Kochkunst unterschieden. In Hessen gehört nur die südhessische Kochkunst zur süddeutsche, hier wird mit Freude Apfelwein genossen und Handkäs gegessen., Das Schäufele zählt zu den fränkischen Traditionsgerichten ebenso wie ist in fast saemtlichen örtlichen Wirtshäusern auf der Speisekarte. Der Name leitet sich vom schaufelförmigen Schulterknochen des Schweins ab, auf dem sich das Fleisch befindet wie auch der mit serviert wird. Andersartig als das badische Schäufele, das gepökelt sowie geräuchert hinterher gegart wird, wird das fränkische Schäufele im Bräter etwa 2 bis drei Stunden in dem Ofen gebraten. Das Fleisch sollte zu einem späteren Zeitpunkt schön saftig sein und sich einfach vom Knochen bewältigen lassen, die rautenförmig eingeritzte Schwarte oben knusprig sein. Zu einem Schäufele werden klassisch rohe Kartoffelklöße sowohl eine dunkle Soße gereicht, in einigen Gegenden sogar ein gemischter Salat. Das Schäufele wird in der Regel abends gegessen und ist in Franken ein typisches Wirtshausgericht., Während die traditionelle deutsche Kochkunst sich über die Jahrhunderte immer abermals veränderte wie auch in erster Linie durch die Nutzbarkeit von Gewürzen auch verfeinerte, gab es die größten Veränderungen im 20. Jahrhundert. Nach dem 2. Weltkrieg, im Verlauf dessen die Nationalsozialisten versuchten, die arisch-deutsche Küche zu prägen sowohl logischerweise durch der zahlreichen Entbehrungen im Verlauf der Kriegsjahre, waren die Menschen in den Fünfzigern hungrig auf Neues und brachten viele kulinarische Effekte aus den Urlaubsländern wie Italien, Spanien ebenso wie Griechenland mit. Via Gastarbeiter, die Gaststätte eröffneten, gelangten die Gerichte auch extern der Urlaubszeit auf deutsche Teller und wurden immer beliebter. Inzwischen sind vor allem tropische Zutaten sowie leichte Gerichte, auch aus Fernost, äußerst beliebt. Zumal der Markt den Bedarf erkannt hat, sind viele Gerichte keineswegs nur in Spezialitätenrestaurants zu haben, statt dessen sogar aus problemlos aus der Tiefkühltruhe für den Hausgebrauch., Der überregional bekannte Hamburger Pannfisch war am Anfang ein Resteessen sowie oft keinerlei extraordinär appetitliches, er bestand bekanntlich aus Fischresten vom Vortag. Jetzt wird natürlicherweise frischer Fisch genommen wie auch der Pannfisch ist ein beliebtes Traditionsgericht geworden. Der Fisch kann entweder als ganzes Filet beziehungsweise in Stücken wie der Titel schon offenbart in der Pfanne gegrillt werden. Inwiefern man ihn paniert und kross ausgebacken oder lieber nurihn Mehl gewendet essen möchte, ist hierbei Geschmackssache, beiderlei Varianten sind gängig. Als Beilage werden herkömmlich Bratkartoffeln, selbstverständlich ebenso aus der Tiegel, gereicht. Zum Pannfisch gehört sogar eine Senfsoße, die früher ziemlich dickflüssig sowie aus einer Mehlschwitze zubereitetet wurde, überwiegend um den fischigen Wohlgeschmack zu verhüllen. Nunmehr sollte es auch gerne ein klein bisschen feiner sein, demnach wird die Soße dieser Tage auch mit Fond, Weißwein und Schmand zubereitet., Die norddeutsche Küche ist in erster Linie über Fisch sowie Meeresfrüchte beeinflusst. Weiter landeinwärts wird mit Vergnügen Süßwasserfisch, aber sogar viele Fleischgerichte. Fisch wie auch Fleisch werden aus Gründen der Haltbarkeit oft geräuchert. Da es schwerlich Weizenanbaugebiete in Norddeutschland gibt, sind Buchweizen, Roggen wie auch Dinkel zumeist das Getreide der Wahl für Brot wie auch Backwaren. In Hamburg ist vor allem das übliche Franzbrötchen gemocht. Die häufigsten Beilagen sind Kartoffeln oder Kohl, vor allem in der Region um Bremen haben Grünkohlgerichte eine lange Tradition. Indem im Rest von Deutschland viele Bratengerichte zu finden sind, werden im Norden speziell gerne Eintöpfe zubereitet. Sogar Spargel wird jahreszeitlich mit Vergnügen gegessen. Als Nachspeise ist in erster Linie die Rote Grütze mit Milch angesehen. Die Hansestadt Lübeck ist überregional für den Marzipan bekannt.