Internetrecht

Allgemein

„Das Recht geht mit dem Wandel der Zeit einher“
Ein paar Gedanken zum Thema Internetrecht
Ohne das Internet läuft heutzutage garnichts mehr, weder im Privatleben, noch in der Arbeitswelt. Heutzutage wird ein Geschäft nicht mehr im persönlichen Kontaklt, sondern online geschlossen. E-Mails ersetzen mehr und mehr den altmodischen Brief und Freunde werden statt in Cafes oder Restaurants in social networks getroffen. Ach und Zeitungen sind auch sowas von gestern, denn die aktuellsten News stehen bereits weit vor Andruck im Internet. Immer mehr wird unser Leben vom Internet bestimmt und beeinflusst. Aber je wichtiger das Internet wird, umso relevanter wird es, dass es eine Rechtssprechung gibt, die das Verhalten im Internet regelt.
Umso mehr Online am Pc oder dem Mobilgerät passiert, desto bedeutender wird auch das Internetrecht. Hierbei handelt es sich und ein noch neues Gebiet des Rechts, welches sich aus Teilgebieten von, Medienrecht und Telekommunikationsrecht, zusammensetzt. Die Inhalte werden vom Medienrecht regelementiert und das Telekommunikationsrecht auf das Technische. Doch eine feste Definition darüber, was genau Internetrecht eigentlich ist, gibt es nicht. Noch nicht. „Durch die Ausbreitung des Internets und der täglich neuen Möglichkeiten wird auch das Recht täglich aufs Neue geprüft. In vielen Bereichen gab es bis vor kurzer Zeit keine gefestigte Rechtsprechung, auf die zurückgegriffen werden konnte. Das Recht geht mit dem Wandel der Zeit einher“, erklärt Björn Wrase, Anwalt für Internetrecht. Er ist einer der stetig wachsenden Masse von Anwälten, die den Fokus ihrer Arbeit auf das Thema Internetrecht legen. Das ist wichtig, denn Betrüger gibt es überall. Auch im Sagenumwobenen Internet. Die Häufigste Art der Gesetzesübertretung ist hier, das Persönlichkeitsrechte und Urheberrechte verletzt werden.
Mit den Do’s und Don’ts des Internets sollten sich aber nicht nur Geschäftsleute beschäftigen. Das Thema betrifft schließlich jeden, der dort unterwegs ist. Beispielsweise in sozialen Netzwerken wie Facebook: Hier werden stündlich Tausende Fotos und Videos upgeloaded und mit der ganzen Welt geteilt. Doch nicht immer ist derjenige, der das Bild hoch lädt, auch der Fotograf. Immer wieder findet man beim Surfen Fotos, die einem gefallen und die man gerne seinen Freunden zeigen möchte. Das kann ein süßes Hundebild sein oder eines der berühmten „Fail-Videos“. Ein Klick genügt und schon kann das Bild auf dem eigenen Rechner gespeichert und im Anschluss geteilt werden. Den Namen des Fotografen geben die wenigsten an. Das nun aber wegen Urheberrechtsverletzung eine unangenehme Abmahnung ins Haus flattern könnte, bleibt aber meistens unbeachtet. Das ist Blod, denn so sinkt der Wert der Bilder oder Videos. Der Fotograf, der sich Gedanken gemacht und ein Motiv vielleicht kunstvoll arrangiert hat, tritt in den Hintergrund und wird unwichtig. Jemand anderes erntet den Ruhm der ihm gebührt.
Doch nicht nur Fotorechte werden tagtäglich verletzt. Auch Kinofilme oder andere Videos betreffend sind Internetnutzer unachtsam wenn es um die Einhaltung des Urheberrechts geht. So werden Videos und Songs via Filesharing mit nutzern auf der ganzen Welt geteilt, ohne das die Urheberrechte beachtet werden. In solchen Fällen drohen immer wieder kostspielige Mahnungen, denn es gibt eine Menge Anwälte, die sich nur darauf spezialisiert haben, Massenabmahnungen zu verschicken und so Geld zu kassieren. Die Mahnungen, die an die User von RedTube verschickt wurden, dominierten vor kurzem die Medien und sorgten für laute Entrüstung.

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